Corona Aktuell

Liebe Kunden, liebe Mitarbeiter, liebe Bürger,

wir sichern Ihnen beste und sichere Betreuung auch in „Corona-Zeiten“ zu:

Unsere Zentrale ist besetzt; Mitarbeiter mit Kindern arbeiten jedoch möglichst von zuhause aus.
Deshalb kann es zu einzelnen Verzögerungen kommen.

Hier posten wir Nachrichten zur aktuellen Pandemie, wenn diese Sie und unsere Arbeit betreffen. Und wenn es mehrere Tages nichts Neues gibt, dann ist das gut so.

Bleiben Sie gesund!

Carsten Christ und alle MAYER-Mitarbeiter

30. Oktober. Corona … der Praxistest

Die Probleme sind bekannt: Alle Kontaktpersonen eines mit SARS 2 Infizierten zu finden, ist zeitaufwendig. Über Kontaktpersonen ohne Symptome verhängen die Gesundheitsämter nach dem Test zunächst keine Quarantäne.

Dumm gelaufen: Als der Positiv-Bescheid kam, war soviel Zeit vergangen, dass der infizierte Mayer-Mitarbeiter bereits selbst ansteckend war.

Weil der Kollege, symptomfrei und scheinbar gesund, pflichtbewusst zur Arbeit kam, hat er fünf seiner Kollegen angesteckt, als sie gemeinsam im Dienstfahrzeug saßen oder zusammen auf der Baustelle gearbeitet haben. 

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch wir von Corona betroffen sein würden … nun ist es also passiert.

Die gute Nachricht:

Alle Infizierten und weitere Kontaktpersonen sind inzwischen wieder aus der Isolierung bzw. Quarantäne entlassen. Allen geht es gut, alle hatten keine oder nur geringe Erkältungssymptome. Und vor allem: Es wurden keine weiteren Menschen bei Mayer angesteckt.

Trotzdem und deswegen haben wir unser hauseigenes Hygienekonzept noch einmal überarbeitet und die offiziellen Vorgaben an kritischen Punkten angepasst: Von der Fahrzeugreinigung bis zum Lüften desselben, bei der Zahl der Menschen in Autos, Büros, Pausen- und Sanitärräumen, von der Nutzung der Bürotechnik bis zur Ausweitung der Maskenpflicht.

Das Wichtigste: Wer Erkältungssymptome hat, bleibt zunächst zu Hause und schaut, wie sich das Ganze entwickelt. Wer als Kontaktperson oder wegen Symptomen einen Test macht oder machen muss, bleibt bis zum Ergebnis zu Hause. Bei voller Lohnfortzahlung.

21.Oktober. Mobiles Own-Office im Corona-Dienstwagen

„Home-Office“ geht nur für Bürohengste? Von wegen! Da geht auch was beim Team Orange. Und zwar so:

Normalerweise kommen die Mitarbeiter morgens und abends in den Betrieb, um sich umzuziehen, die Aufträge abzuholen und einen Schnack zu halten (ja, auch das ist wichtig). Aber genau genommen ist das nicht jeden Tag nötig.

Deshalb haben wir die Mayer-Fahrzeuge zum „Privatbüro“ gemacht: Die Mitarbeiter sind (möglichst) einzeln unterwegs, erhalten ihre Aufträge online auf’s Tablet und nehmen „ihr“ Fahrzeug abends mit nach Hause (da mietet Mayer dann auch gern einen Parkplatz). Es reicht, einmal in der Woche in den Betriebsräumen aufzuschlagen: Klamotten und Auto zum Waschen abgeben.

Mancher Mitbürger in Rüdersdorf und den umliegenden Orten war zwar zunächst etwas irritiert, wenn da ein leuchtend orange 32-Tonner über Nacht parkt, aber in Corona-Zeiten finden das doch die meisten sinnvoll (zumal die Farbe durchaus aufmunternd ist im grauen Brandenburger Herbst). Bild dazu siehe Anlage!

Damit wir „Systemrelevanten“ uns gesund und erfolgreich um den „letzten Weg“ des Toilettenpapiers kümmern können, das jetzt wieder gebunkert wird.

7. April. Abwasserüberwachung hilft der Corona-Forschung!

Wir finden ja schon lange, dass unsere Branche zu den Gesundheitsberufen gehört. Jetzt können wir vielleicht sogar helfen in der Coronakrise:

Vor einigen Tagen wurden in der niederländischen Gemeinde Amersfoort Coronaviren und Virenteilchen im Abwasser gefunden. Und zwar, bevor die Krankheit dort ausbrach.

Im Abwasser können zum Beispiel das Poliovirus (Kinderlähmung) oder antibiotikaresistente Bakterien nachgewiesen werden. Ebenso Medikamente. Oder illegale Drogen …

Jetzt hoffen die niederländischen Wissenschaftler, dass die Abwasserüberwachung in den Kommunen als Frühwarnsystem für das (Wieder)Auftauchen des Sars-CoV-2 dienen kann. Wenn es um Berlin, Brandenburg und Norddeutschland geht: Wir sind dabei. Wasser ist Leben. Abwasser auch!

Nach dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung gibt es kein besonderes Infektionsrisiko für Corona über unser Abwasser. Da stimmen Professor Christian Drosten, Chef der Virologe an der Berliner Charité, das Umweltbundesamt und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) überein. Wer mehr wissen will: https://de.dwa.de/de/gefährdung-durch-coronavirus.html

Übrigens: Natürlich untersuchen Wissenschaftler weltweit auch, ob die im Stuhl von Menschen gefundenen Virenteile sich überhaupt noch vermehren können – das wäre die Voraussetzung, um weitere Menschen anzustecken. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) konnte bisher nur eine einzige chinesische Studie (und auch hier nur in sehr wenigen Fällen) eine Vermehrung zeigen. Die Ansteckungsgefahr ist also nahe Null – gut für uns und alle anderen Menschen!

1. April. Verstopfungen zuhause (kein Scherz)

Wenn die Menschen mehr zuhause sind, verstopfen dort auch mehr die Toiletten.

Dürfen wir Ihnen einen Tipp geben?
Verwenden Sie feuchtes Toilettenpapier so sparsam wie möglich: Dieses verstopft nicht nur die Kläranlagen, sondern kann auch im eigenen Zuhause Probleme machen.

Wenn Sie doch Hilfe benötigen, haben wir eine Bitte:
Wir tun alles, um alle Probleme mit Rohr, Kanal und Abwasser jederzeit zu lösen – auch in „Corona-Zeiten“. Voraussetzung dafür ist, dass sich unser „TEAM ORANGE“ nicht mit dem Sars2-Virus infiziert. Wir möchten Sie deshalb bitten, unsere Mitarbeiter (und alle anderen Handwerker, die zu Ihnen kommen!) zu schützen, indem Sie eine Maske tragen.

Vielen Dank und: Möge alles fließen!

30. März. Gute Nachrichten

MAYER ist aktuell weiterhin coronafrei: Im Innendienst, im Außendienst und im Homeoffice.
Damit das so bleibt, haben wir in der halben Welt recherchiert, um Masken für unsere Mitarbeiter zu bekommen. Und wir haben es geschafft! Sie sind unterwegs und sollen demnächst kommen.
Um Masken hatte es lange Diskussionen gegeben: Nach heutigem Stand und Recherchen beim Robert-Koch-Institut und in den Erklärungen der bekannten Virologen Prof. Alexander Kekulé und Professor Christian Drosten können wir sagen:
1. Corona-Viren werden vor allem per Tröpfcheninfektion übertragen – die normalen OP-Masken halten diese fest.
2. Beim Husten oder Sprechen entstehen auch superfeine Sprühnebel, Aerosole genannt. Diese können zwar die Masken überwinden – aber sie reichen nicht für eine Infektion mit dem Corona-Virus (anders ist das z.B. bei Windpocken oder Masern – deshalb steckt ein Masernkranker im Durchschnitt 15 andere Menschen an, ein mit Corona Infizierter dagegen im Durchschnitt „nur“ 2,6.
3. Damit schützen Masken unser Gegenüber.

Wir verpflichten unsere Mitarbeiter nicht, die Masken zu tragen, halten es aber für eine verdammt gute Idee!

20. März. Stolz auf wichtigsten Job der Welt

Die Hamsterkäufe zeigen: Wenn’s eng wird, interessieren sich die Menschen nur noch für Essen – und das Gegenteil. Toilettenpapier ist allüberall das große Thema – was danach kommt, leider nicht: Dass unsere Abwassersysteme auch jetzt sicher funktionieren, verdanken wir alle den MAYER-Mitarbeitern, die vor Ort im Einsatz sind und ihren Kollegen rund um die Welt. Dafür vielen Dank!

„Wir haben einen krisensicheren und wichtigen Gesundheitsjob“ – das weiß unser Geschäftsführer Philipp Palaske (er wollte mal Krankenpfleger werden) schon lange.

16. März. Fehlalarm: Kein Corona-Fall bei MAYER

Es gibt es Gerücht, dass es bei MAYER einen Corona-Fall gäbe. Das ist – Stand heute – nicht der Fall.

Das Gerücht ist entstanden, weil wir den Eltern unter unseren Büromitarbeiter ermöglichen wollen, von zuhause aus zu arbeiten. Es handelt sich hierbei nicht um Heimquarantäne.

16. März. Heimarbeit für Eltern – keine Quarantäne!

34 kleine und schulpflichtige Kinder haben die Mitarbeiter von MAYER. Weil ab übermorgen die Schulen und Kitas in Brandenburg und Berlin schließen, wollen wir zumindest unseren Büro-Mitarbeitern ermöglichen, von zuhause aus zu arbeiten und haben viele neue Laptops gekauft. Diese werden heute im Laufe des Tages von unserem IT-Manager installiert. Und unsere Mitarbeiter im Büro haben dann ausreichend Platz für den nötigen Abstand.